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Dienstag, 5. November 2013

Chvrches

Chvrches / Thumpers

23.10.13 Gloria, Köln

Seit über einem Jahr sind Chvrches nun einer der heißesten Newcomer im Bereich Elektro-Pop, haben ausverkaufte Konzerte in der ganzen Welt gespielt, durften in Stadien vor Depeche Mode spielen und haben nun auch endlich das lang erwartete erste Album The Bones Of What You Believe veröffentlicht. Passend dazu spielten sie nach der Introducing-Tour im Mai wieder in Deutschland und auch wieder in Köln. Ursprünglich sollte der Auftritt wieder im Gebäude 9 sein, doch auf Grund der großen Nachfrage wurde das Konzert ins ungleich schönere Gloria verlegt und war auch dort bereits seit Wochen ausverkauft.

Thumpers

Pünktlich um acht Uhr begannen die Briten von Thumpers ihr Set, sehr rhythmischer und perkussiv orientierter Dance-Pop, erinnerten mich dabei manchmal an Chumbawamba, natürlich ohne die stilistische Vielfalt. Das war nett, aber wirklich hängen blieben die Songs nicht.

Chvrches

Um neun kamen dann Chvrches auf die Bühne und eröffneten mit We Sink, dem heimlichen Hit des Albums, ihr Set. Ich hatte kreischende Teenies im Saal befürchtet, doch das blieb zum Glück aus, dafür war das Publikum doch überraschend gemischt und zu alt. Als Now Is Not The Time direkt in Lies überging, blieb ebenfalls überschäumende Begeisterung aus, obwohl doch mit diesem Stück der Hype zu Recht begann. Erst mit Science/Visions (das für mich beste Lied des Abends) und Recover war das Eis bei den Kölnern gebrochen und der Applaus wurde frenetisch und nur zum Ende hin bei The Mother We Share noch lauter. Als einzige Zugabe wurde dann Whitney Houston gecovert, ehe nach einer Stunde Schluss war.

Chvrches

Als Fan der ersten Stunde war natürlich früher alles besser, als jetzt, wo die Band in den Charts ist (in Deutschland schaffte das Album immerhin bis auf Platz 22, in England sogar in die Top Ten). Doch ich fand den Auftritt aus verschiedensten Gründen nicht überragend. Zu allererst merkte man auch live das qualitative Gefälle zwischen den frühen Songs und den neuen Album-Tracks, was nicht nur daran lag, das ich Songs wie Now Is Not The Time oder We Sink schon deutlich länger kenne als z. B. By The Throat und sie dadurch natürlich einen höheren Wiedererkennungswert haben. Auch bei der Live-Umsetzung fand ich nicht alles stimmig. Iain spielte deutlich mehr Bass als bei früheren Auftritten, doch ausgerechnet bei Lies fehlte mir das kräftige Wummern und ließ den Song etwas zahnlos erscheinen, obwohl natürlich im Gloria der Klang und das Licht deutlich besser waren als im Mai im Gebäude 9. Zwar wirkten die drei Schotten durch das konstante Touren deutlich routinierter auf der Bühne, aber gerade Laurens schüchterne Verhuschtheit damals in Glasgow (siehe das Video von Recover vom Juli letzten Jahres weiter unten) passte für meinen Geschmack deutlich besser zu den Liedern, während ich mich an Iains Getanze erst noch gewöhnen muss. Das mag ja angemessen sein, aber wenn man den Mann 10 Jahre lang eher zurückhaltend am Bühnenrand hat Gitarre spielen sehen, muss man sich daran erst noch gewöhnen.
Aber letztlich ist das nur das Gemecker eines schlechten Tänzers und Liebhabers lauter Gitarren, der einfach zu unerfahren mit der Live-Umsetzung von Synthie-Pop ist. So gefielen mir bislang vor allem die elektronischen Dance-Acts, die die Atmosphäre eines Rockkonzerts erzeugen konnten, wie z. B. The Chemical Brothers oder Underworld.
Von daher gönne ich Chvrches den Erfolg und wünsche mir heimlich mal wieder eine Tour von The Unwinding Hours, um Iain mal wieder an der Stromgitarre erleben zu können.



Setlist:
We Sink
Gun
Lungs
Now Is Not The Time
Lies
Night Sky
Strong Hand
Science/Visions
Recover
Tether
Under The Tide
By The Throat
The Mother We Share
----------------------------
It's Not Right But It's Okay

Montag, 13. Mai 2013

Chvrches

Introducing 

w/ Chvrches / Claire

11.05.13 Gebäude 9, Köln

Das Intro hatte eine gute Idee und schickt daher seit einiger Zeit mehrere Newcomer unter dem Label Introducing auf Club-Tour. Um das Publikum zu diesen meist recht unbekannten nationalen und internationalen Acts zu locken, kostet der Spaß keinen eintritt, sondern nur eine E-Mail, um sich für die Gästeliste anzumelden.
Für die Introducing-Reihe im Mai gelang ihnen dabei der Coup, eine der zur Zeit meist gehypten Bands überhaupt als Headliner zu verpflichten, Chvrches aus Glasgow. Ihre erste Deutschland-Tour (von einem Einzel-Gig in Berlin letzten Monat mal abgesehen) bestreiten sie dabei mit Mighty Oaks, Young Galaxy und Claire.

Claire

Wie groß die Nachfrage sein würde, konnte man daran erkennen, dass die Registrierungsliste bereits im Vorfeld wegen Überfüllung geschlossen wurde. Da um 19 Uhr Einlass sein sollte, machten wir uns auch rechtzeitig auf den Weg, um schon gegen halb sieben am Gebäude 9 zu sein, denn nur der frühe Vogel würde den Wurm fangen. Der wie üblich chronisch überfüllte Regionalexpress von Dortmund nach Köln kam allerdings mit über 20 Minuten Verspätung in Deutz an und auch wenn der Einlass auf halb acht verschoben worden war, nahmen wir uns ein Taxi anstatt des üblichen 25minütigen Spaziergangs am Messegelände entlang. Als wir in die einfahrt zum Gebäude 9 bogen, beglückwünschten wir uns zu der Entscheidung, denn es hatte sich bereits eine stattliche Schlange gebildet.Dementsprechend öffneten die Tore doch bereits früher als geplant, so dass wir nach erfolgreichem Eintritt gemütlich und entspannt das weitere Treiben von den im Hof aufgestellten Bänken verfolgen konnten.

Chvrches

Die Menschenschlange nahm kein Ende und wir wunderten uns, wie viele Leute in das Gebäude 9 reingelassen wurden. Erst als um halb neun Mighty Oaks anfingen zu spielen, war der Spuk vorbei und scheinbar war niemand nach Hause geschickt worden, obwohl ich hätte schwören können, dass deutlich mehr Menschen sich angestellt hatten, als in die kleine Werkshalle reinpassen. Da laut Zeitplan Chvrches erst kurz vor halb zwölf spielen sollten, wurden die ersten zwei Bands Opfer der Nahrungs- und Getränkesuche im umliegenden Viertel. Wer wissen möchte, was wir verpasst haben, dem sei hier der Bericht des Manns ohne Zuhause, Christoph vom Konzerttagebuch, empfohlen. Es war übrigens beruhigend zu lesen, dass meine Eindrücke vorab insbesondere von Young Galaxy sich scheinbar bestätigt haben, so dass ich auch im Nachhinein nicht besonders traurig bin, die Prioritäten des frühen Abends nicht auf die Musik gesetzt zu haben.
Gegen viertel nach zehn begaben wir uns dann doch in die Halle, um wegen der zu erwartenden Fülle noch einen guten Platz möglichst weit vorne zu ergattern. so konnten wir dann noch das komplette Set des Münchner Quintetts Claire sehen.Der Fünfer stand musikalisch mit seinem Synthie-Pop sicherlich Chvrches am nächsten, wies aber dennoch deutliche Unterschiede auf. Die Stimme der Sängerin ist kräftiger und wirkte unterkühlter und die Musik zudem einfacher und Rhythmus betonter. Der Beat wurde durch einen richtigen Schlagzeuger vorgegeben und variierte nicht besonders, sondern blieb permanent im Midtempo-Bereich. So mussten Spielereien drumherum für Abwechslung sorgen wie z. B. der Einsatz von zusätzlichem Schlagwerk oder kleine Gitarrensprengsel. Dabei zeigten sich bereits erste Schwächen im Sound, denn trotz wilden Einhämmerns auf einem elektronischen Drumpad war davon nichts zu hören, was dafür dann allerdings optisch bizarr wirkte. Da der Soundmann von Claire ein erfahrener Hase war, ich kannte ihn schon von der zweiten Tour der Münchner Band Instrument mit The Unwinding Hours im Oktober 2010, schien das dann ein Hausproblem zu sein.
Nichtsdestotrotz kamen Claire bei der inzwischen vollen Halle gut an und waren sichtlich gerührt, vor allem Sängerin Josie-Claire Bürkle (damit dürfte auch klar sein, woher der Name der Band kommt) bedankte sich überschwänglich. Klang dabei ihre Stimme recht piepsig, so war ihr Gesang dagegen sehr angenehm (im Gegensatz zum Gitarristen, der am seinem Instrument deutlich besser aufgehoben war), nur das Rappen sollte sie vielleicht lassen, denn das Grandmaster Flash-Zitat aus The Message war nicht wirklich gelungen.

Chvrches

Über Chvrches selber habe ich bereits letztes Jahr anlässlich ihres zweiten Live-Auftritts überhaupt im Glasgower Stereo einiges geschrieben. Seitdem hat die Band zwei Singles veröffentlicht (The Mother We Share und Recover, dessen Rest-Exemplare auf Vinyl am Merchstand ruckzuck ausverkauft waren) und hat eifrig Konzerte gespielt, u.a. in England im Vorprogramm von Passion Pit und Two Door Cinema Club, sowie eine eigene UK- und eine erste US-Tour rund um die SXSW-Messe. Auch nach der Introducing-Reihe geht es direkt weiter mit weiteren Reisen nach Amerika und Australien, sowie einigen Konzerten im Vorprogramm von Depeche Mode und einigen europäischen Festivals, ehe im September endlich das lang erwartete Debüt-Album erscheinen wird, mit dem man dann natürlich auf Europa-Tournee gehen wird, was auch sonst.
Iain Cook sagte auch nach dem Konzert, dass er gar nicht mehr wisse, wann er mal längere Zeit am Stück zu Hause war, aber dass dies im Vergleich zu den Aereogramme-Touren doch sehr angenehm sei, weil durch den Erfolg alles bequemer sei. So werde die Band für die US-Tour einen eigenen Tourbus haben und nicht in einem schäbigen Miet-Van reisen müssen.
Zum Intro von 1999 von Prince kam die Band um halb zwölf auf die Bühne und legte nahtlos mit Lies los, dem vor genau einem Jahr veröffentlichten ersten Track, der den ganzen Rummel auslöste und aus dem als Spielerei gedachten Nebenprojekt einen Fulltime Job machte. Als Sängerin Lauren den einjährigen Geburtstag erwähnte, brach das Gebäude 9 auch spontan in ein Geburtstagsständchen aus. Leider zeigte sich der Sound noch mehr als bei Claire nicht gerade in Feierlaune, denn vor allem die Bässe wummerten so laut, dass die Synthie-Melodien davon überlagert wurden und zu dünn klangen. Zudem war das Licht einfallslos und zu spartanisch und durch ständigen Nebeleinsatz blieb der optische Eindruck hinter einem diffusen Schleier verborgen. Außerdem hatte Lauren auf auf Bühnen-Makeup verzichtet und ließ so auch noch die Ästhetik der 80er vermissen, die die musikalischen Zitate an diese Zeit so schön verstärkt. Niedlich hingegen ihre immer noch schüchtern wirkenden Ansagen, z. B. ihr offensichtliches Bemühen, trotz schottischem Akzent verstanden zu werden. So entschuldigte sie sich zwischendurch mal für das Gerede untereinander und sagte dabei "patter", den schottischen Ausdruck dafür, ehe sie sich schnell korrigierte und "banter" sagte.
Keyboarder Martin Doherty hingegen wirkte bei seinen Gesangspassagen wie eine erfahrene Rampensau und erinnerte im Gegensatz zur Bühnenrand-Präsenz als Live-Musiker bei Aereogramme und The Twilight Sad an seine früheren Tage als Sänger bei der Glasgower Band Julia Thirteen, so wie ich ihn im Vorprogramm von Aereogramme im November 2004 kennengelernt hatte.

Chvrches

Ein noch größeres Ärgernis als der dürftige Sound war allerdings wieder einmal das Kölner Szene-Publikum. Neben vielen enthusiastischen Fans gab es leider auch eine Reihe an Menschen, für die das offensichtlich mehr eine lästige Pflichtveranstaltung war, als dass sie aus echtem musikalischen Interesse dort waren. Anders kann ich es mir jedenfalls nicht erklären, dass man in der Umbaupause demonstrativ Quartett spielt und einen Großteil des Auftritts mit dem Rücken zur Bühne in der ersten Reihe steht.
Dieser Menschenschlag war aber zum Glück in der Minderheit, der Rest feierte die Band ab, so dass die drei Schotten, nachdem sie mit The Mother We Share ihr Set beendet hatten, doch noch einmal für eine Zugabe zurück auf die Bühne kamen. Hier schloss sich dann der Kreis, denn Prince hatte ihren Auftritt eingeleitet und mit einem Cover von I Would Die 4 U, das sie als I Would Die For V auch bereits für eine BBC Session aufgenommen hatten, wurde er dann beendet.
Insgesamt wirkte der Auftritt für mich nicht so gut wie der letztes Jahr in Glasgow, was ich aber hauptsächlich auf die Begleitumstände zurückführe, denn musikalisch gibts an den Songs von Chvrches nichts zu meckern. Von daher hoffe ich, sie im Herbst auf ihrer eigenen Tour mit besserem Sound und Licht wiederzusehen.

Donnerstag, 26. Juli 2012

Chvrches

School Of Seven Bells / Chvrches

22.07.12 Stereo, Glasgow

Es gibt Abende, da ist es eine undankbare Aufgabe, die Hauptband zu sein, dies war so einer.
School Of Seven Bells machen fluffigen Dream Pop, ihr aktuelles Album Ghostory ist sehr gefällig und so war der Auftritt im Glasgower Stereo als Vorspiel für das Unwinding Hours-Konzert 24 Stunden später eine Option, wie man den Sonntag Abend verbringen könnte. Aus der Option wurde eine Pflichtveranstaltung, als bekannt wurde, dass Chvrches als Vorgruppe auftreten würden.
Hinter der Band verbergen sich nämlich Iain Cook (vormals Gitarrist bei Aereogramme, nun bei The Unwinding Hours) und Martin Doherty (Live-Keyboarder/Gitarrist bei Aereogramme und The Twilight Sad). Die beiden haben sich als Sängerin Lauren Mayberry von der ebenfalls aus Glasgow stammenden Band Blue Sky Archives geschnappt und ein neues Projekt gegründet, dass mit der Gitarrenmusik der eigentlichen Bands der drei nicht viel gemein hat.

Chvrches
Chvrches machen Elektro Pop, der seine Einflüsse vor allem aus den frühen 80ern bezieht, man hört Heaven 17, The Human League, sogar frühe Simple Minds raus. Das bislang einzige musikalische Lebenszeichen ist Lies mit krachigen Synthies, die die eingängige Melodie unglaublich tanzbar ummalen. Das Lied kam aus dem Nichts und erzeugte sofort großes Interesse zunächst in der Glasgower Musikpresse, dann auch überregional, z. B. im NME. Da verwundert es nicht, dass die Band bereits einen Manager hat, einen alten Bekannten mit dem ehemaligen Aereogramme-Bassisten Campbell McNeil, der nach dem Ende von Aereogramme als Tourmanager u. a. für The Temper Trap und Gotye arbeitet.
So überraschend ist allerdings die Abkehr von den teils bratenden Gitarren der Hauptbands zur elektronischen Musik nicht. Iain Cook arbeitete nach dem Ende von Aereogramme als Komponist für die BBC und war schon immer als Soundtüftler im Studio tätig, arbeitete hier u. a. auch mit Jim Kerr von den Simple Minds und hat zudem aus seiner (un)heimlichen Liebe zu eingängigem Pop á la Katy Perry nie einen Hehl gemacht. Martin Doherty legt gelegentlich in Glasgow als Digital W.I.N.C.H. obskuren Elektrokram auf und auch auf dem aktuellen Twilight Sad-Album sind seine Einflüsse in verstärkten Wave-lastigen Keyboard-Parts größer geworden.

Chvrches
Als Chvrches um Punkt acht Uhr die Bühne betreten, ist das Stereo für eine Vorgruppe sehr gut gefüllt, man spürt geradezu die hohen Erwartungen an diesen erst zweiten offiziellen Auftritt der Band (zuvor spielten sie einmal unter dem Pseudonym Shark Week bei einem vom schottischen Kult-Radio-DJ Vic Galloway präsentierten Event in Edinburgh und eine erste Headliner-Show unter eigenem Namen Anfang Juli in Glasgow). Auf der Bühne stand natürlich Sängerin Lauren Mayberry im Mittelpunkt, die beiden älteren Herren flankierten sie mit ihrem Keyboards rechts und links. Der Sound war für einen Keller-Club außergewöhnlich klar und die helle, manchmal leicht quäkende Stimme von Lauren passte sehr gut zu den Synthie-Sounds. Zudem kontrastierte ihr cooles Wave-Make-Up die dennoch leicht schüchtern-verhuschte Bühnenpräsenz auf sympathische Art.


Da das Debüt-Album bereits fertig im Kasten ist, war auch genug Material vorhanden, um den halbstündigen Support-Slot zu füllen. Hierbei fiel vor allem der Abwechslungsreichtum der Songs auf, es sind nicht nur Variationen von Lies. Besonders das fast ruhige Recover bezauberte ungemein. Sieben Stücke umfasste das Set und Lies wurde als Höhepunkt ans Ende platziert. Hierbei fiel Laurens Mikro leider aus, doch sie schnappte sich einfach Doks Mikrofon und brachte den Auftritt zu einem guten Ende.

Setlist Chvrches
Dieses Gefühl, eine Band gesehen zu haben, die demnächst weltweit in den Charts auftaucht, stellte sich danach bei den School Of Seven Bells zu keinem Zeitpunkt ein. Es ist ja oft so, dass gerade auf Platte gefälliger Dream Pop live unglaublich belanglos wirkt und dies traf auch auf die New Yorker Band zu. Die Sängerin wirkte unbeteiligt, während der Gitarrist unpassende Posen raushaute, die eher zu eine wilden Rockband passten, aber nicht zu den fluffigen Songs.
Daher zogen wir es auch nach fünf Stücken vor, den Keller zu verlassen und oben in der Bar mit Iain Cook und Olympic Swimmers-Gitarrist Simon Liddell zu quatschen, der übrigens schon vorher genau die Live-Qualitäten von School Of Seven Bells vorausgesagt hatte, hatten sie ihn doch bereits auf der letzten Tour in Glasgow enttäuscht.
Chvrches hingegen werden vollkommen zurecht gehypt und auch ihren Weg machen, auch wenn es noch bis nächstes Jahr dauern wird, bis das Album endlich erscheinen wird.