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Dienstag, 6. August 2013

...And You Will Know Us By The Trail Of Dead / Wovenhand

...And You Will Know Us By The Trail Of Dead / Wovenhand

02.08.13 FZW, Dortmund

FZW klingt doch fast wie FCKW, dem inzwischen verbotenen Kältemittel in Kühlschränken. An einem der heißesten Tage des Jahres drohte im ausverkauften Club des FZW nicht gerade Unterkühlung. Da der Club allerdings quasi im Keller liegt, war die Wand rechts vor der Bühne angenehm kühl, so dass es sich hier aushalten ließ.
Um viertel vor neun betraten Wovenhand die Bühne und es war schon recht voll, da einige nur wegen David Eugene Edwards den Weg ins FZW gefunden hatten. Ich hatte 16 Horsepower vor 15 Jahren beim Pinkpop das erste Mal live gesehen und danach noch einmal auf der Tour zum wohl besten Album Secret South im Bahnhof Langendreer. Wovenhand hingegen, Edwards' Nachfolgeprojekt, ging irgendwie an mir vorbei und sein Name fiel mir eher zufällig wieder auf, da er nun auch bei Crime & The City Solution spielt, deren Comeback-Album American Twilight bislang eines meiner Highlights des Jahres ist. Dort teilt er sich den Gitarren-Job mit Alexander Hacke von den einstürzenden Neubauten, der im Gegenzug das aktuelle Wovenhand-Album The Laughing Stalk produzierte.

Wovenhand

Man ahnt es vielleicht bei soviel Wikipedia-Wissen, aber der Auftritt von Wovenhand konnte mich nicht so richtig fesseln. Mir fehlte etwas die Finsternis und das religiöse Pathos von 16 Horsepower und zudem musste ich beim Gitarrensound manchmal, man möge es meinen mit David Eugene Edwards' Werk nicht so vertrauten Ohren nachsehen, an The Cult denken. Dafür konnten Bassist und Schlagzeuger für ihre tolle Rhythmus-Arbeit Pluspunkte sammeln, so dass der insgesamt 45minütige Auftritt keine Qual war. Der anhaltende Applaus des übrigen Publikums zeigte auch, dass ich mit meiner Meinung wohl eher in der Minderheit war.


Trail Of Dead sind nun innerhalb der letzten zehn Monate das dritte Mal auf Tour, so dass man sich im Vorfeld schon fragen durfte, ob sich ein erneuter Besuch wirklich lohnen würde. Aber dafür waren die Auftritte in Duisburg und Düsseldorf zu überzeugend gewesen, als dass man sich die Band vor der Haustür entgehen lassen konnte.

Setlist Trail Of Dead

Ein Blick auf die Setlist versprach ein ähnliches Set wie im Zakk mit dem Abhaken des aktuellen Albums Lost Songs im ersten Teil des Sets. Dennoch wurde der Auftritt im inzwischen proppevollen FZW zu keiner Kopie, sondern ragte aus den drei Auftritten deutlich heraus. Im Grammatikoff hatte man der Band noch angemerkt, dass es der Tour-Auftakt war, im Zakk dann war alles eingespielt und Dortmund nun lag eine "Anything Goes"-Mentalität in der Luft. Die Frage Will You Smile Agaiin? stellte sich eigentlich nicht, denn als Jason Reece beim dritten Lied stolperte und seinen Verstärker umriss, rappelte er sich auf und spielte mit einem derart breiten (in jedem Sinne) Grinsen weiter, dass man wusste, womit sich die Band auf den Auftritt eingestimmt hatte, sicherlich eine Folge der Anreise bereits am Abend zuvor, so dass der sonst übliche Tourstress offensichtlich nicht aufkam.

...And You Will Know Us By The Trail Of Dead

Bassist Autry warf sich gleich zweimal ins Getümmel vor der Bühne, wovon sich Jason Reece wohl inspirieren ließ und bei Caterwaul die Gitarre zur Seite legte und nur mit Mikro ebenfalls durchs Publikum wanderte. Das hatte sich von den mittlerweile doch sehr hohen Temperaturen im Club nicht beeindrucken lassen und den ganzen Auftritt durch bereits eine Party gefeiert und wild mitgetanzt. Erst nachdem Conrad Keely nach gut 70 Minuten Totally Natural alleine auf der Gitarre ausklingen ließ und seinen Bandkollegen von der Bühne folgte, kam scheinbar der Hitzeschock.



Zum Glück hatte die Band scheinbar eh nicht vorgehabt, eine Zugabe zu spielen, so schnell wie das Saallicht anging und Musik vom Band ertönte. Erleichtert und erschöpft strömten alle in die inzwischen kühlende Nacht nach einem knackig-kurzem, aber gerade deshalb so guten Auftritt.
Das allerletzte Highlight gab es dann noch am Merch-Stand zu beobachten, als Conrad eine LP von einem Fan geschenkt bekam und sich begeistert zeigte. Offensichtlich fehlte ihm Lieder der Berge von Heino noch in seiner Sammlung.

Setlist ...And You Will Know Us By The Trail Of Dead:
It Was There That I Saw You
How Near How Far
Catatonic
Up To Infinity
Flower Card Games
Another Morning Stoner
Spiral Jetty
Weight Of The Sun (Or The Post-Modern Prometheus)
Homage
Will You Smile Again?
Aged Dolls
A Perfect Teenhood
Caterwaul
Totally Natural

Mittwoch, 3. April 2013

...And You Will KNow Us By The Trail Of Dead

...And You Will Know Us By The Trail Of Dead / Ribozyme

01.04.13 Zakk, Düsseldorf

Düsseldorf präsentierte sich am 1. April als Gitarrenhauptstadt NRWs. In der Philipshalle, die man nicht nur mit einem Mitsubishi anfahren kann, spielten The Gaslight Anthem und hatten zudem mit Apologies I Have None und den Japandroids zwei erstklassige Vorgruppen am Start. Dennoch fiel die Entscheidung zu Gunsten des kleineren und gemütlicheren Zakk und ...And You Will Know Us By The Trail Of Dead, nachdem sie letztes Jahr im Grammatikoff schon überzeugt hatten.
Auch Trail Of Dead boten zwei Support Acts auf, die jedoch bei der Wahl des zu besuchenden Konzerts keine Rolle spielten. The Coathangers hatte ich vor zwei Jahren schon einmal mit den Thermals gesehen und da hatten sie mich ziemlich genervt. Insofern war ich nicht besonders enttäuscht, dass sie bereits gegen halb acht, trotz angekündigten Konzertanfangs für 20 Uhr, begonnen hatten, so dass ich sie verpasste. Dafür bekamen wir den Auftritt des norwegischen Trios Ribozyme komplett mit.

Ribozyme

Die drei scheinen reichlich Alice In Chains gehört zu haben, denn vor allem beim Gesang versuchten sie sehr oft, diese kehlige Dramatik rauszupressen, was leider nicht recht zu dem doch recht straighten Alternative-Rock passte. Wurde Tempo rausgenommen, klang es gut, doch wirkte dann der sehr gute Drummer unterfordert, denn seine Stärke waren definitiv die schnellen Passagen mit Double-Bass-Einsatz. Insofern wirkte das Ganze etwas unausgegoren, aber letztlich nicht so schlecht, dass man sich gelangweilt hätte.

...And You Will Know Us By The Trail Of Dead

Letztes Jahr spielten Trail Of Dead in Duisburg ihr erstes Konzert der Tour, das Album war noch gar nicht erschienen und so hatte man trotz der begeisternden Spielfreude noch die Unsicherheit gemerkt. Ein halbes Jahr später ist die Maschine geölt und warm gelaufen. Von dem guten aktuellem Album Lost Songs sind zwar nur drei Songs im Set, aber der rockige Grundton bestimmte auch diesmal die Song-Auswahl, so waren So Divided und The Century Of Self überhaupt nicht vertreten. Schon mit Tao Of The Dead hatte sich ja dieser Kurswechsel angedeutet und wird scheinbar seitdem konsequent umgesetzt.


Zusätzlich schien der schottische Roadie noch mehr Sicherheit zu geben, denn er sorgte für reibungslose Instrumente-Wechsel, während der arme Kerl in Duisburg damals komplett überfordert wirkte und so für reichlich Unmut bei der Band gesorgt hatte. Bassist Autry Fulbright zog auch diesmal wieder das ganze Posen-Register inklusive eines Ausflugs ins Publikum, doch wirkte es diesmal viel natürlicher und spontaner.

...And You Will Know Us By The Trail Of Dead

Das Zakk war wohl auch wegen der parallel stattfindenden Konkurrenz in der Mitsubishi Electric Halle vielleicht gerade mal zur Hälfte gefüllt, doch dafür war das Publikum um so enthusiastischer und nutzte den Freiraum, um ausgelassen zu tanzen. Die Setlist enthielt keine Zugaben, scheinbar lässt sich die Band da von der Laune des Augenblicks leiten. Im Zakk war auf Grund des frenetischen Beifalls klar, dass sie noch einmal auf die Bühne kommen würden und taten das auch mit den zwei Klassikern Mistakes & Regrets und Richter Scale Madness, ehe nach gut 80 Minuten endgültig Schluss war und die Entscheidung, das intime Konzert dem Arenen-Rock vorzuziehen, nicht eine Sekunde bereut wurde.

Setlist Trail Of Dead

Setlist:
It Was There That I Saw You
Worlds Apart
Catatonic
Up To Infinity
Flower Card Games
Clair De Lune
Another Morning Stoner
Will You Smile Again?
Spiral Jetty
Weight Of The Sun (Or The Post-Modern Prometheus)
Aged Dolls
A Perfect Teenhood
Homage
Caterwaul
Totally Natural
-----------------------------------
Mistakes & Regrets
Richter Scale Madness

Sonntag, 7. Oktober 2012

...And You Will Know Us By The Trail Of Dead

...And You Will Know Us By The Trail Of Dead / Maybeshewill

05.10.12 Grammatikoff, Duisburg

Am 19. Oktober erscheint Lost Songs, das neue Album von Trail Of Dead. Nachdem sie im Sommer die Platte in Hannover aufgenommen haben, entschieden sie sich also wieder für eine Metropole als Schauplatz ihres Tourauftakts.

Maybeshewill
Doch zunächst betraten fünf Herren als Leicester unter dem Namen Maybeshewill die Bühne und boten instrumentalen Rock dar. Mogwai und Explosions In The Sky seien als Referenzen genannt, das Ganze aber straighter und dank der Kürze des Sets als Vorgruppe knackig kompakt. Ich mag ihr letztjähriges Album I Was Here For A Moment, Then I Was Gone, auch wenn es doch etwas konventionell geraten ist und dadurch durchaus Längen hat. Aber bei dem kurzen Set kam keine Langeweile auch und dem Rest des Publikums ging es offensichtlich genauso, denn es gab reichlich Applaus für das Quintett.


Danach dann die obligatorische Umbaupause, Instrumente werden gestimmt, die Setlisten verteilt, ein Edding rausgeholt und die Setlist noch korrigiert. Catatonic vom neuen Album wurde kurzfristig aus dem Programm genommen, übrig blieben elf Songs.

Setlist ...And You Will Know Us By The Trail Of Dead

Um 21:45 betrat das texanische Quartett dann die Bühne. Conrad Keely wirkte mächtig zugekifft, zeigte ein breites Grinsen, das er fast den ganzen Auftritt über nicht ablegte. Bei Will You Smile Again? und Worlds Apart lief es allerdings noch nicht rund, man merkte deutlich, dass dies erst das erste Konzert der Tour war. Auch der Sound, bei Maybeshewill noch ausgezeichnet, ließ etwas zu wünschen übrig, als dass der Gesang etwas zu leise war. Die Instrumente kamen laut und differenziert rüber, Conrads Stimme kam dagegen aber phasenweise nicht an. Doch das ist Jammern auf höchstem Niveau, denn so einen guten Klang wie im Grammatikoff sucht man sonst bei Konzerten in Clubs dieser Größe meistens vergeblich.
Weiter ging es mit zwei neuen Stücken vom kommenden Album, die auch sofort  gefielen, wirkten sie doch  roh und rockig und hätten auch gut auf Madonna gepasst.Womit wir bereits bei den Highlights angekommen wären. Zu Mistakes & Regrets wechselte Jason Reece ans Schlagzeug und versprühte noch mehr Energie als Jamie Miller, der dafür in die Saiten griff.


Geradezu tragikomischen Unterhaltungswert besaß außerdem der ohnehin etwas nervöse und tolpatschige Roadie. Der kam nämlich durch das Wechseln der Instrumente ins Schwitzen und wirkte teilweise so verwirrt, das er mal vergaß, Conrad die benötigte neue Gitarre zu bringen, mal Instrumente wechseln wollte, während die Band dies nicht wollte.Überhaupt war es nicht sein Abend. Als Jasons Pedale zu Beginn von Bells Of Creation mal nicht wollten, fummelte er eine Minute hektisch, aber wirkungslos daran rum, bis schließlich Drummer Jamie nach vorne kam und das Problem in zehn Sekunden behoben hatte. Und Bassist Autry musste ihn geradezu anfauchen, bis er endlich die Scherben eines zerbrochenen Bierglases vor ihm wegräumte, wobei er auch noch wieder die Hälfte fallen ließ. Doch diese Aufräumarbeiten waren nötig, denn Autry zog das ganze Poser-Repertoire ab und wälzte sich kurz nach der Reinigungsaktion genau da auf der Bühne, wo kurz zuvor noch die Scherben lagen. Das Ganze gipfelte dann geradezu in einer öffentlichen Abmahnung, als Conrad zum Roadie sagte "I think we need to talk about some issues." Doch dabei wirkte er sehr entspannt und auch für das Publikum hatte das eher Slapstick-Charakter und der tollen Performance tat es auch keinen Abbruch, denn inzwischen hatte sich die Band eingespielt und auch offensichtlich Spaß an dem Konzert gefunden.

...And You Will Know Us By The Trail Of Dead

Vor allem das fast viertelstündige Epos Strange News From Another Planet überzeugte Zuschauer und auch die Band war so in Fahrt, dass der eigentlich laut Setlist geplante Abgang ausfiel und einfach weiter gespielt wurde.Und auch nach der laut Plan eigentlich letzten Zugabe A Perfect Teenhood war noch kein Ende in Sicht und die Band haute u. a. noch Richter Scale Madness und Weight Of The Sun raus. Kurz danach war dann doch erst einmal Schluss, aber natürlich gab es noch die frenetisch geforderte Zugabe.Nach der verließ die Band endgültig die Bühne, nur Conrad hatte noch Bock und schrammelte alleine an der Gitarre noch ein paar Minuten weiter, bis nach fast 110 Minuten der letzte Ton verklungen war.
Es war ein mehr als gelungener Tour-Auftakt, denn gerade die kleinen Unperfektheiten, gepaart mit der entspannten Stimmung der Band und ihrer merklichen Freude, wieder auf Konzertreise zu sein, machte den Abend so großartig. Sie brauchen keine zwei Schlagzeuge und sechs Musiker mehr auf der Bühne, vom albernen Zertrümmern des Equipments ganz zu schweigen, um dennoch 110% Energie und auch immer noch ein gesundes Quäntchen Aggressivität an den Tag zu legen und so alles in Grund und Boden zu rocken.


Montag, 28. März 2011

...And You Will Know Us By The Trail Of Dead

...And You Will Know Us By The Trail Of Dead / Fugo

27.03.11 Zakk, Düsseldorf

Neues Album, neue Besetzung, ausverkauftes Zakk - mit Spannung wurde das zweite Konzert der Europa-Tournee von Trail Of Dead erwartet und zumindest meine Erwartungen wurden dabei mehr als erfüllt.
Zunächst durften Fugo ran, deren Konzeptalbum Avant 93:43 gerade erschienen ist und in dem sich die Schweizer (!) auf drei CDs am Thema Zeit (!!!) abarbeiten und zu dem Conrad Keely von Trail Of Dead das Artwork beisteuerte. Musikalisch wird da breitwandiger Rock geboten, dem man Trail Of Dead-Einflüsse und  auch Motorpsycho raushören kann, dessen doch ziemlich gewöhnungsbedürftiger Gesang zuweilen aber zu sehr an Billy Corgan erinnert. Live versandete das Ganze dann zudem zu sehr zu einem Brei, so dass wir dann doch den Gang in den Biergarten des Zakk vorzogen. Auf dem Weg dorthin wurde ein kurzer Blick auf das Merchandise-Angebot geworfen und man hatte den Eindruck, auf einem Kunstbasar zu sein, denn neben den üblichen Shirst wurden reichlich signierte Drucke von Herrn Keely angeboten.
Kurz vor halb zehn betraten dann Trail Of Dead die Bühne. Sie sind zu einem Quartett geschrumpft mit neuem Bassisten und Schlagzeuger. Keely entschuldigte das fehlende Intro damit, dass es erst das zweite Konzert der Tour sei, konnte sich aber darin erinnern, vor fast drei Jahren schon einmal im Zakk gespielt zu haben.
Mit Pure Radio Cosloy vom neuen Album Tao Of The Dead begannen sie und auch die nächsten drei Stücke waren davon, wobei mich verblüffte, dass sie das gigantische, viertelstündige Monster Strange News From Another Planet überhaupt und dann auch noch so früh spielten. Und man hatte den Brocken noch nicht richtig verdaut, da ging es mit Will You Smile Again? von meinem Lieblingsalbum Worlds Apart gleich atemberaubend weiter. Scheinbar war es das Konzept, abschnittsweise in die Vergangenheit zu gehen, denn nach Caterwaul folgten zwei Songs von Source Tags & Codes.
Conrad Keely zeigte sich locker und gesprächig und hakte es auch noch manchmal etwas im Zusammenspiel, tat das der guten Laune der Band keinen Abbruch. Angenehm laut war es auch, nur die frühere Wucht der größeren Besetzung mit den teilweise zwei Schlagzeugen fehlte natürlich, auch wenn der neue Drummer sich redlich Mühe gab und mehrere Sticks während des Sets zertrommelte.
Nach einer guten Stunde war erst einmal Schluss, doch zwei Zugaben sollte es noch geben, wobei A Perfect Teenhood auf über acht Minuten ausgebreitet wurde und das furiose Finale eines sehr guten Konzerts bildete.
Nach den zwei meiner Meinung nach schwächeren Alben So Divided und The Century Of Self, von denen bezeichnenderweise nichts gespielt wurde, scheinen Trail Of Dead ihr Tao gefunden und sich gesund geschrumpft zu haben.

Setlist:
Pure Radio Cosplay
Summer Of All Dead Souls
Ebb Away
Strange News From Another Planet
Will You Smile Again?
Worlds Apart
Caterwaul
It Was There That I Saw You
Another Morning Stoner
Fake Fake Eyes
A Perfect Teenhood
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How Near, How Far
Totally Natural

Sonntag, 5. September 2010

...And You Will Know Us By The Trail Of Dead (Posted Date: 28 May 2008, 20:21)

...And You Will Know Us By The Trail Of Dead / Bellavista / The Amber Light

25.05.08 Zakk, Düsseldorf

Finally, summer seems to come around. It was such a nice, sunny Sunday evening that I missed The Amber Light from Wiesbaden completely preferring to have a drink in the beer garden of the Zakk.
Next up were Bellavista from San Francisco whose indie rock at times reminded me of The Jesus And Mary Chain. For their last song they were joined on stage by two members from Trail Of Dead which thus provided a good transition to the main attraction of the evening.
Currently ...And You Will Know Us By The Trail Of Dead are a six piece with the usual two drum kits and a wall of sound that blows you away. It was quite surprising that tonight's show featured so many old songs opening and ending with two tracks from their debut and comprising five songs from Madonna. They only played one song from their latest album So Divided but also one brand new tune called Bells. But the best moments of a really good show were the two tracks from Worlds Apart, my favourite Trail Of Dead album so far, and Caterwaul and Will You Smile Again? got the loudest cheers from the crowd.
The band finished their 90 minute set with Mistakes & Regrets and Richter Scale Madness as encores and left everyone pleased but with buzzing ears.

Rage Against The Ticket Prices (Posted Date: 15 Jun 2005, 22:37)

Soundgarden - Loud Love

There's no time to keep it low
I've been deaf now I want noise
You stay down
But I won't be quiet
I'll hammer on until you fight

Loud Love

If you've got some time to kill
Slow resistance wins the war
Well I know
But that's no way to go
You can't resist the louder pull

Well that's right
I want something to explode
I've been deaf
Now I want noise

I went to see Audioslave and ...And You Will Know Us By The Trail Of Dead yesterday. It's been a good show by Audioslave, better than I expected though they can't compete with the wall of sound and huge energy of Trail Of Dead.
But I 'd like to rant about something else. The ticket would have cost about 45€ if there wouldn't have been a small allocation of tickets sold at half price due to an initiative of a music magazine. I think this is far too much money to spend for three hours of music.
A fiend of mine went to see U2 last Sunday and got a ticket worth 93€. Why do people pay that much for a place in a huge football ground around 75m away from the stage so that you have to look at the giant screens to really recognize who is Bono among those moving spots. The sound is crap as well. Well, he only paid 40€ for that ticket as someone just wanted to get rid of his spare one, but he also had to listen to Keane as one of the support acts. It's a cruel world, isn't it?