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Samstag, 20. Oktober 2012

Therapy?

Therapy? / Ritalin Ray

18.10.12 Turock, Essen

Nach elf Jahren ließen Therapy? sich mal wieder in Essen blicken und spielten im Turock im Rahmen ihres zweiten Teils der Tour zum im März erschienenen Albums A Brief Crack Of Light.
Um acht eröffnete das Dortmunder Quartett Ritalin Ray den Abend vor einer noch sehr überschaubaren Zahl von Zuschauern. Die Band hat nach eigenen Angaben erst um die zwanzig Auftritte gehabt, was man ihnen aber nicht anhört. Sehr fett rockten die vier in den Fußstapfen der Queens Of The Stone Age und ernteten dafür verdientermaßen viel Applaus. Von daher empfehle ich einen Besuch auf der Homepage der Band, um ihr Album gratis herunterzuladen.

Ritalin Ray

Es ist inzwischen üblich, dass die meisten Bands anlässlich eines neuen Albums zweimal auf Tour gehen. Auch bei Therapy? ist es so. Dabei hat es sich eingebürgert, dass sie auf der ersten Tour kurz nach Erscheinen der Platte die neuen Songs in den Mittelpunkt rücken und bei der zweiten Runde dann nur noch eine Handvoll im Set belassen und wieder auf die bekannten Hits setzen.

Therapy?

Dies schien auch diesmal der Plan zu sein. Im März in Köln wurde das neue Album komplett gespielt, dafür aber auf Songs von Troublegum ganz verzichtet. Doch um neun wurde das inzwischen ansehnlich gefüllte Turock direkt mit Knives zum Kochen gebracht. In der Folge wechselten sich alte Klassiker wie Meat Abstract mit neuen Songs wie Ghost Trio ab. Dabei gab es Klischee-Ansagen wie "Make some noise" oder "Essen, are you ready?", doch wer glaubte, hier spulte eine alternde Rockband ein routiniertes Set leidenschaftslos runter, brauchte nur einen Blick in die Gesichter des Trios zu werfen. Andy Cairns sprühte vor Spielfreude, wirbelte über die Bühne und hatte offensichtlich einen Höllenspaß an der Show. Und auch der inzwischen vom reinen Roadie zum heimlichen zweiten Gitarristen mutierte Hot Steve ging am Bühnenrand ab wie Schmidts Katze.


Eine nette Spielerei gab es auch. Bei Get Your Dead Hand Off My Shoulder schnallte sich Schlagzeuger Neil Cooper eine Kamera um den Kopf, um so das Konzert aus seiner Sicht zu filmen. Die Aufnahmen sollen in einem zukünftigen Video zu diesem Song verwendet werden.
Die Band hielt durch den konstanten Wechsel von alten und neuen Songs den Spannungsbogen hoch und legte zum ende hin sogar noch zu, als mit Screamager, Nowhere und Potato Junkie gleich drei absolute Kracher am Stück gespielt wurden. Danach konnte doch eigentlich nichts mehr kommen, doch Therapy? überraschten das Publikum mit dem seit Jahren nicht mehr live gespielten Bad Mother.


Nach über 90 Minuten setzte Diane den Schlusspunkt, wieder einmal in einer Version näher am Original von Hüsker Dü.
Therapy? scheint es nichts auszumachen, nur noch kleinere Clubs zu füllen, denn mit ihrer Energie und Spielfreude könnten sie locker immer noch Massen bespaßen. Und sie scheinen inzwischen auch wieder zufriedener mit ihren eigenen Alben zu sein, denn vor einigen Jahren wären bei der zweiten Tour zu einer aktuellen Platte nur noch zwei, drei Songs davon im Set geblieben, während es diesmal sieben von zehn waren, die auch qualitativ überzeugten.
Mein 49. Konzert von Therapy? war daher definitiv ein Kandidat für meine Top Ten an Auftritten dieser Band, die mich auch nach über 21 Jahren immer noch packt.

Setlist Therapy?

Setlist:
Knives
Turn
Meat Abstract
Ghost Trio
Why Turbulence?
Die Laughing
Innocent X
The Buzzing
Plague Bell
Exiles
Get Your Dead Hand Off My Shoulder
Unbeliever
Before You, With You, After You
Church Of Noise
Screamager
Nowhere
Potato Junkie
Living In The Shadow Of The Terrible Thing
Rust
Bad Mother
Trigger Inside
Stories
Diane

Sonntag, 1. April 2012

Therapy?

Therapy? / Sixxxten

29.03.12 Underground, Köln

Bei Therapy? weiß man was man erwarten darf, meistens. Regelmäßig ein neues Album, dann dazu eine erste Tour mit einem Konzert in Köln und ebenso regelmäßig Vorbands, die keiner braucht.
Insofern war es auch diesmal the same procedure as every year.im Underground. Pünktlich um acht kamen die vier Hamburger mit dem dämlichen Namen Sixxxten auf die Bühne und das Triple X ist wohl bewusst gewählt, denn sie waren laut, nicht wirklich schlecht, aber doch von guter Unterhaltung so weit entfernt wie Vin Diesel von einem Oscar.

Setlist Therapy?
Ein kurzer Blick auf die Setlist von Therapy? ließ mich dann stutzen, denn es fehlten die Troublegum-Songs. Seit das Album 1994 erschien, war eigentlich immer irgendein Song live zu hören, aber da es ja 2010 eine reine Troublegum-Tour gab, scheint die Band sich zu sagen, dass man auch mal auf diese Klassiker verzichten kann, zumal man ja genug Material am Start hat. Auch 2009, als das letzte Studioalbum Crooked Timber erschien, wurde dieses auf der ersten Tour komplett gespielt und dies sollte sich mit dem aktuellen Werk A Brief Crack Of Light wiederholen.


Kurz nach neun kamen Andy, Michael und Neil in schicken Anzügen auf die Bühne und legten los. Das Underground war gut gefüllt und auch wenn sicherlich die meisten schon gehofft hatten, nicht nur die neuen Songs zu hören, ließen sie sich nichts anmerken und zeigten sich von den neuen Songs begeistert und auch textsicher. Therapy? sind mit ihren letzten Alben wieder sperriger geworden, zwar ohne dabei an die abgedrehte Dynamik ihrer ganz frühen Werke anzuknüpfen und nehmen auch öfter mal inzwischen den Fuß vom Gaspedal, gerade bei Ecclesiastes mit elektronisch verzerrtem Gesang, haben aber immer noch genug schweißtreibende Rocker wie Living In The Shadow Of The Terrrible Thing im Programm.

Therapy?
Nachdem Ghost Trio nach einer knappen Stunde das reguläre Set beendete, wurde die obligatorische Zugabe mit dem Instrumental Marlow eröffnet, das zu den Highlights des neuen Albums zählt und fast schon an Post-Rock-Bands wie And So I Watch You From Afar erinnerte, auch wenn die womöglich eher von Therapy? beeinflusst sein dürften als umgekehrt.


Danach gab es dann noch drei Klassiker von Never Apologise Never Explain und High Anxiety und nach gut 80 Minuten war es dann vorbei.
Gerade für die Stammkundschaft war es ein gelungener Abend, hat man doch die alten Hits oft genug gehört und das Set passte auch zum Anspruch einer Band wie Therapy?, die sich ihrer alten Erfolge zwar mehr als bewusst ist, aber dennoch nicht nur vom Glanz der Vergangenheit mit Greatest Hits-Programmen leben will.

Setlist:
Why Turbulence?
Plague Bell
Exiles
Rust
The Buzzing
Ecclesiastes
Enjoy The Struggle
Before You, With You, After You
Get Your Dead Hand Off My Shoulder
Stark Raving Sane
Living In The Shadow Of The Terrible Thing
Ghost Trio
----------------------------------------------
Marlow
Die Like A Motherfucker
Polar Bear
If If Kills Me



Mittwoch, 8. Dezember 2010

Therapy?

Therapy?

17.11.10 Essigfabrik, Köln

Schon wieder in Köln? Therapy? hatten doch erst im August im kleineren Underground gespielt, was soll das?
Doch diesmal hatte der Abend ein Motto, eine "Special Troublegum Show" stand an. 1994 wurde das bisher herausragendste Album der Band veröffentlicht und sollte daher im Rahmen einiger weniger Konzerte in Europa komplett gespielt werden.
Doch zunächst musste man ja an diesem Mittwoch überhaupt Köln erreichen. Dank eines Unfalls ging auf der A1 schon Kilometer vor dem Kreuz Leverkusen nichts mehr und die von Therapy? angekündigte Auftrittszeit von 21:10 (!) rückte immer näher. Um Viertel nach Neun betraten wir gehetzt die Halle (Kamera dabei natürlich im Auto vergessen), hatten zum Glück nur die Vorgruppe Harmful verpasst und konnten sogar noch ein Bier mit den ebenfalls Stau geplagten Bekannten vom Getaddicted trinken, bevor es dann losging.
Während Therapy? in Brüssel das ca. 2000 Leute fassende Ancienne Belgique Wochen im voraus ausverkauft hatten, fanden sich in Köln nur ca. 500 Besucher ein, doch die zumeist älteren Semester waren in Partylaune und sangen auch direkt die ersten Zeilen von Knives mit. Während eigentlich die Hits von Troublegum seit Jahren fester Bestandteil der Setlist sind und in der Regel im hinteren Teil eines Konzerts auftauchen, ging es diesmal in der Tat chronologisch zur Sache und es war besonders schön, auch früher kaum gespielte Stücke wie Unrequited oder Brainsaw mal wieder zu hören. Beim Joy Division-Cover Isolation baute die Band dann die erste Strophe und den Refrain von Loose ein, das - obwohl von Infernal Love -  auch bereits auf der Troublegum-Tour live gespielt worden war.
Nach der musikalischen Pflicht ertönte You Are My Sunshine aus den Boxen und es gab eine kleine Pause.
Was konnte die Kür denn nun noch bringen? Nun, noch ältere Hits zum Beispiel und so spielten die vier (den im Hintergrund eher verdeckt Gitarre spielenden Roadie zähle ich inzwischen als Bestandteil der Liveband dazu) zu Beginn des zweiten Teils auch gleich Meat Abstract, Nausea und Fantasy Bag hintereinander weg. Zwischendurch gabs dann auch mal neuere Songs wie Rust oder Exiles neben weiteren Klassikern wie Stories und Potato Junkie und als Rausschmeißer nach fast 100 Minuten diente dann Innocent X und beendete ein sehr gutes, zumal von der Setlist her so nicht wiederkehrendes Therapy?-Konzert.
Zum Abschluss noch ein Dank an alle Kölner Konzertveranstalter, die es dank eines massiven Überangebots an sehenswerten Shows an diesem Abend geschafft haben, dass ich reichlich Geld gespart habe. Denn parallel zu Therapy? gastierten The National im E-Werk, The Riot Before im Aetherblissement und Les Savy Fav im Gebäude 9. Von letzterer Location holten wir dann noch meine Freundin ab, die schwer begeistert von Tim Harrington im weißen Kleid, Polonaisen aus der Halle über den Vorhof und ständigen Überfällen des Dickerchens aufs Publikum berichtete.

Montag, 13. September 2010

Therapy?

Therapy? / Dioramic

12.08.10 Underground, Köln

Das dritte Mal in Folge spielten Therapy? im Underground. Die Vorband Dioramic hörte man auch draußen im Biergarten und das reichte vollkommen aus.
Der Auftritt in Köln wurde zwischen einige Festivalshows gequetscht, einige mit dem Motto "Special Troublegum Show", so dass auch hier massig alte Hits zu erwarten waren. Und so kam es denn auch. Hellbelly als Auftakt machte gleich richtig Laune und mit Epilepsy und FemtexPeanut-Song singen, spielten Gloria von Van Morrison an und zitierten auch Blue Oyster Cult's Don't Fear The Reaper. Außerdem hatten sie ihre legendären Punk Floyd-Shirts im Gepäck, ein Pflichtkauf nach dem Konzert. hatten die drei Nordiren sogar zwei Live-Raritäten (zumindest in den letzten Jahren) im Programm. Überhaupt zeigten sie sich äußerst gut gelaunt, ließen Diamond Dave, ihren Merchandise-Verkäufer einen seltsamen
Im November sind sie dann wieder in Köln, diesmal in der Essigfabrik und dann wird es tatsächlich eine Troublegum-Show, in der sie das Album dann komplett spielen werden.

Setlist:
Hellbelly
Opal Mantra
Stop It You’re Killing Me
Teethgrinder
Enjoy The Struggle
I Told You I Was Ill
Epilepsy
Stories
Lunacy Booth
Femtex
Exiles
Rust
Die Like A Motherfucker
Meat Abstract
Potato Junkie
Knives
Screamager
Crooked Timber
---------------------------------
Turn
Diane
Nowhere
Die Laughing

Sonntag, 5. September 2010

Therapy? (Posted Date: 07 Dec 2009, 02:14)

Therapy?

28.11.09 Zakk, Düsseldorf

10. Mai 2009, Roberto Colautti trifft in der Nachspielzeit zum erlösenden 1:0 gegen Schalke, danach eile ich nach Köln zum Therapy?-Konzert. Manchmal hat man schon ein halbes Jahr später ein Déja-vu-Erlebnis. Wieder wurde Schalke 1:0 besiegt, wieder eile ich zu einem Therapy?-Konzert, diesmal nach Düsseldorf.
Ursprünglich sollte die Band ja im Stone spielen, doch wegen der großen Nachfrage wurde der Auftritt ins Zakk verlegt. Das ich sowas noch erleben darf, Therapy? ziehen wieder mehr Leute an.
Kurz vor halb zehn war ich vor der Bühne, fünf Minuten später stehen die drei Bandmitglieder auf dersleben und beginnen mit Isolation. Isolation als Opener? Ich hatte ja schon mitbekommen, dass die Setlist auf dieser Tour öfter mal kräftig durcheinander gewirbelt wurde, aber das hatte ich dann doch nicht erwartet. Überhaupt die Setlist. Hatte ich schon nach dem Konzert in Stuttgart von einem tollen Querschnitt durch die Banddiskographie geschrieben, so war das heute nochmal eine Steigerung ins nahezu Unermessliche. Ich kann mich gar nicht erinnern, wann ich das letzte Mal Lonely, Cryin' Only und I Am The Money live gehört hatte. Das übrige Publikum war ebenfalls begeistert, feierte Bassist Michael mit "Evil Priest"-Sprechchören und auch die Band hatte offensichtlich Spaß. so baute Andy seit langem mal wieder ein Teenage Kicks-Zitat ein oder spielte irgendein irisches Volkslied an, worauf der Roadie im Hintergrund vor sich hin tanzte.
Im Zugabenblock gabs Diane wieder als Hochgeschwindigkeitsversion, eingeleitet mit einer Reggaeversion des Refrains von Blinded By The Light von The Streets und wie üblich ging der Nowhere Man über in den allerletztenb Song Nowhere.
Es war ohne Übertreibung eines der besten Therapy?-Konzerte seit Jahren und ich werde den DFB bitten, bei zukünftigen Spielplänen doch immer ein Auge auf die Tourpläne der Band zu haben.

Setlist:
Isolation
Turn
Sister
Stories
Enjoy The Struggle
Clowns Galore
Die Like A Motherfucker
Rain Hits Concrete
Innocent X
Opal Mantra
Lonely, Cryin' Only
Screamager
Teethgrinder
Potato Junkie
Crooked Timber
Bad Excuse For Daylight
Exiles
I Am The Money
Rust
------------------------------
Die Laughing
Diane
Nowhere


Therapy? (Posted Date: 11 Nov 2009, 17:54)

Therapy? / Ricky Warwick / Ampersand

08.11.09 Röhre, Stuttgart

Im Mai war Therapy?'s aktuelles Album Crooked Timber gerade raus und wurde daher auf den Konzerten in voller Länge gespielt. Wie würde es nun auf der ausgedehnten Herbsttour aussehen?
Doch zunächst spielten Ampersand (konnten schon im Juli im Vorprogramm von Nomeansno in Köln überzeugen) und danach Ricky Warwick. Vor allem der ehemalige Frontmann von The Almighty brachte Stimmung in den gut gefüllten Schlauch, obwohl er nur alleine mit seiner Akustikgitarre auf der Bühne stand. Dennoch war sein Auftritt voller Energie, wie ein Frank Turner auf Speed. Und durch geschickte Songwahl wie Ace Of Spades brachte er bereits früh das Publikum zum Mitsingen und auf seine Seite.
Danach dann Therapy? und auch die wirkten wie junge Pferde, so ausgelassen hüpften sie zu ihren Songs auf der Bühne rum. Da verwunderte es nicht, dass Diane noch rockiger ausfiel als auf den Tourneen zuvor und fast noch schneller als im Original gespielt wurde. Immerhin noch sieben Stücke von Crooked Timber waren im Set, geschickt verteilt.
Als Zugabe hatte man sich dann noch die ganzen Gassenhauer von der Troublegum aufgespart, so dass jeder nach gut 80 Minuten zufrieden nach Hause ging.

Setlist:
Bad Excuse For Daylight
Exiles
Isolation
Opal Mantra
Stories
The Head That Tried To Strangle Itself
Clowns Galore
Turn
Nausea
Rain Hits Concrete
Diane
Sister
Teethgrinder
Enjoy The Struggle
I Told You I Was Ill
Die Like A Motherfucker
Rust
--------------------------------------------------
Crooked Timber
Die Laughing
Screamager
Nowhere

Therapy? (Posted Date: 11 May 2009, 21:19)

Therapy?

10.05.09 Underground, Köln

The last chapter of my Therapy? trilogy started in a most dramatic but enjoyable way: I went from Frankfurt straight to Mönchengladbach to see Borussia score three points against Schalke due to a last minute goal which keeps their hopes of avoiding relegation alive. After the match I took the next train to Cologne to arrive at the Underground just in time to see the T? guys enter the stage.
The show was the best of the three I've seen, the Underground was well filled with a crowd willing to party, the sound was really good and the band seemed to be in a good mood as well.
Again all the Crooked Timber songs were played but, as in Frankfurt, there were variations in the setlist regarding the other tracks, e.g. If It Kills Me and Fantasy Bag were left out, instead Rust and Innocent X were in.
But the most remarkable thing was Andy's new haircut.


Therapy? (Posted Date: 09 May 2009, 20:52)

Therapy?

08.05.09 KOZ, Frankfurt

Second part of my Therapy? trilogy. The gig was part of a party at the university to celebrate the start of the new half term which meant it was cheap but most of the people weren't there to see Therapy?.
As me and my girlfriend met one of my best mates, Stephan, for the first time since his move south to Heilbronn as well as the usual suspects Robby and Roxy whom you can be sure to see at nearly every T? show in Germany or the Low Countries and, as special guests, Petri and Kati from Finland who flew down just for the gig we missed the two other bands.
Therapy? entered the stage at about 11.30 pm and right at the start the PA failed but soon got working again. But technical problems continued throughout the gig, one speaker occasionally going on and off all the time. Anyway, the band didn't seem to care neither about this nor about the quite indifferent crowd. They played the whole Crooked Timber album again and also included Polar Bear and Diane in the set. The Troublegum finale even got the lazy students going and marked the end of an overall average T? show.


Therapy? (Posted Date: 06 May 2009, 17:08)

Therapy? / The Sound Ex / Kidnapper Bell

05.05.09 o2 Academy Islington, London

There's no band I've seen more often than Therapy? and, not surprisingly, no band I've seen more often abroad. And when you've even travelled to Romania to hear them live it was obvious for me that I should fly to London to get alive impression from their new record Crooked Timber.
I arrived at the Academy at around 7.30 pm and the first band, Kidnapper Bell, had just started to play to a bunch of about 150 people. I was a bit afraid that Therapy? might have lost their popularity over the years (in 2004 I've seen them play a well filled Astoria, R.I.P) but when the second band on the bill, Therapy?'s label mates The Sound Ex, started their set more and more people filled the club. The Sound Ex were really great playing a Hellacopters style rock'n'roll with a lot of action going on on stage.
Over the past years Therapy? always played a sort of greatest hits set with some (usually four or five) tracks from the new album they just had out. But last night was different: Crooked Timber was played in its entirety and apart from some old crowd pleasers like Potato Junkie or Teethgrinder rare stuff like Fantasy Bag or the old b-side Summer Of Hate also featured in the set. Nonetheless the crowd went nuts and the meanwhile packed place danced and sang along to the songs. except to the epic instrumental Magic Mountain, of course, which opened the encore. Not only during this song did Andy Cairns sometimes have problems with his timing or hitting the right chords but that seems understandable considering that it's been over a year the band since the last toured and the load of new stuff to learn.
Three old Troublegum classics finally put an end to a great show and left behind an exhausted crowd.

Setlist:
I Told You I Was Ill
Enjoy The Struggle
Clowns Galore
Unbeliever
Bad Excuse For Daylight
Exiles
If It Kills Me
Somnambulist
Turn
Fantasy Bag
Teethgrinder
Summer of Hate
Potato Junkie
The Head That Tried To Strangle Itself
Blacken The Page
Crooked Timber
----------------------------------------------
Magic Mountain
Stories
Die Laughing
Screamager
Nowhere


Jägermeister Rock:Liga Bochum (Posted Date: 19 Feb 2008, 12:22)

Jägermeister Rock:Liga

w/ Therapy? / Dúné / Portugal The Man

13.02.08 Zeche, Bochum

Two days later the same package played in Bochum and despite that disastrous gig in Cologne I was there to see Therapy? again.
Portugal The Man were once again the first band to perform and did it as good as on Monday.
Dúné seemed to be a bit tired and couldn't play with the same energy as they did at the Stollwerck.
Therapy? then had no problem making good for the terrible show 48 hours ago and were in brilliant form. The setlist was quite unusual for them opening with Punishment Kiss and including Sister from Suicide Pact - You First for the first time in years. The crowd was also into it and rocked hard so it was no surprise that Therapy? won the competition that evening.

Jägermeister Rock:Liga Köln (Posted Date: 19 Feb 2008, 20:55)

Jägermeister Rock:Liga

w/ Therapy? / Dúné / Portugal The Man

11.02.08 Bürgerhaus Stollwerck, Cologne


The Jägermeister Rock:Liga is a competitive event with three bands fighting for the favour of the audience. Biffy Clyro had to pull out of this tour due to a support slot with Queens Of The Stage. That's why Therapy? ended up on the bill.
Portugal The Man from Alaska opened the evening with their intricate blend of Modest Mouse and The Mars Volta, excellent band.
Next up were Dúné, seven very young musicians from Denmark who really got the crowd going with their indie dance pop.
I've seen Therapy? quite a lot over the past 17 years but I have to admit I've never seen a worse performance by them than that night in Cologne. Michael McKeegan was so pissed he fell to the floor while entering the stage and throughout the set he had to fully concentrate on standing on his two legs so couldn't hit the chords neither correctly nor in time. Andy and Neil tried their best to paper over the cracks of Michael's state but didn't really succeed. During Diane he went down again and finally had to leave stage so the gig was finished with a duo version of Screamager.
It's really a laugh that Therapy? finished second that night behind winners Portugal The Man.