Montag, 14. Oktober 2013

Sisterkingkong

Sisterkingkong

12.10.13 Salon Fink, Dortmund

Eine doppelte Geburtstagsparty wurde am Samstag im Dortmunder Salon Fink gefeiert. Der Salon beging seinen ersten Jahrestag als Kultur- und Party-Oase inmitten der berüchtigsten Ecke der Dortmunder Nordstadt. Der Nordmarkt ist eigentlich eine wunderschöne Grünfläche im Herzen der Nordstadt, nur ist sein Ruf durch die Kriminalität und die dort herumlungernden Gestalten ziemlich ruiniert. Der Salon Fink ist ein Pavillon im Park, der nun seit zwölf Monaten mit Gastronomie, Partys und Konzerten diesem schlechten Ruf entgegen wirkt.

Sisterkingkong

Zum Wiegenfeste lud man die jubiläumserprobten Sisterkingkong ein, deren Gitarrist Peter an diesem Abend ebenfalls sein Wiegenfest beging. Als die Band kurz vor halb zehn die kleine "Bühne", eigentlich nur eine etwas erhöhte Sitzecke neben der Theke, betrat, war der Salon sehr gut gefüllt. Direkt nach den ersten Takten merkte man allerdings ein kleines Dilemma: die Stimme von Sänger Dirk tönte etwas verzerrt und blechern aus den Boxen. Am Mikro schien es nicht zu liegen, denn auch die zweite Stimme von Schlagzeuger Sebastian klang nicht viel besser. Doch die Band konnte damit gut umgehen, war sie doch eh in lauter Stimmung und hatte z. B. die akustische Gitarre zu Hause gelassen. Und je lauter Bass und Gitarre spielten, desto erträglicher war der Sound. Zudem wurde so die Theke ebenfalls übertönt, so dass kein Gläserklirren oder laute Nachschub-Bestellungen die sonst ruhigen, fragilen Lieder störten, denn es wurde für Sisterkingkong-Verhältnisse gerockt.

Sisterkingkong

Die Band befindet sich gerade in den Aufnahmen zum zweiten Album und wie schon im Juni im Sissikingkong gefielen die neuen Stücke sehr gut, auch im gitarrenlastigeren Gewand.  Nach zwei Zugaben beschloss erneut Possible das Set nach einer guten Stunde, nur wurde diesmal dem Publikum nicht die Wahl gelassen, sondern es wurde sofort die schnelle Version gespielt.
Es war eine gelungene Party und dem schönen Salon Fink bleibt zu wünschen, dass sie noch viele Jahrestage begehen können.

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