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Donnerstag, 21. Oktober 2010

RVIVR

Deny Everything / RVIVR / Krawehl

15.10.10 Aetherblissement, Köln

Deny Everything bei ihrem letzten Heimspiel vor der Auflösung im ehemaligen Club Scheisse in Köln, da war der Laden natürlich ausverkauft (ich hoffe, ich kann das auch mal über den FC schreiben).
Den Auftakt machten gegen halb zehn Krawehl, die ostwestfälischen Captain Planet. Das sagt eigentlich alles und auch nichts Schlechtes zu ihrer Musik.
Danach kam dann mein Grund, diesen Abend in Köln zu verbringen. Latterman sind bekanntlich Geschichte, dafür gehört RVIVR die Zukunft. Sie klingen auf ihren Veröffentlichungen (bislang zwei Singles, ein Album und eine brandneue EP) wie eine jugendliche, punkige Ausgabe von Superchunk und da die gerade mit ihrem neuen Album Majesty Shredding ihren dritten Frühling erleben, sind das fast schon unerfüllbare Vorschusslorbeeren.
Doch RVIVR wurden ihnen geradezu spielerisch gerecht, schrien und rockten sich gut 35 Minuten durch ihr Set mit Hits wie Cut The Cord, dass die Temperaturen im engen Aetherblissement Richtung Hochsommer gingen. Das Schlagzeug wurde schon abgebaut, doch die Leute wollten noch mehr, so dass nach kurzem Wiederaufbau noch Real Mean gespielt wurde.
Wer die Band noch nicht kennt, sollte sich unbedingt ihre Platten gratis von ihrer Label-Website Rumbletowne Records runterladen.
Der Auftritt von RVIVR konnte nicht mehr getoppt werden, so dass ich mich nach zwei Songs von Deny Everything auf den Heimweg machte.

Montag, 13. September 2010

Off With Their Heads

Off With Their Heads / Deny Everything

04.09.10 Bla, Bonn

Punk in Bonn, das klingt so passend wie Köln und "guter Fußball". Aber manchmal geht das doch zusammen. Ich war bislnag einmal im Bla, vor sechs Jahren bei der letzten Deutschland-Tour von J Church und seitdem hat sich der kleine, sympathische Laden nicht verändert.
Den Auftakt machten Deny Everything aus Köln mit ihren kurzen Songs á la Shook Ones. Sie sind gerade auf Abschiedsreise, da sie sich Ende Oktober auflösen werden. Und so waren auch einige vor Ort, um noch einmal so richtig mit ihnen abzurocken. Gut wars.
Off With Their Heads spielten ihr einziges Deutschland-Konzert und waren die bisherigen Auftritte hierzulande eher spärlich besucht und das Publikum doch sehr zurückhaltend, so scheinen sie sich mit ihrem neuen Album In Desolation viele neue Freunde gemacht zu haben, denn von Beginn an tobte der Mob im engen Raum und gröhlte lauthals mit und das nicht nur bei den neuen Hits wie Trying To Breathe oder Clear The Air, sondern auch bei Klassikern wie Fuck This I'm Out, I Am You oder Die Today. Nach 45 Schweiß treibenden Minuten war dann Schluß und bewiesen, dass man eher ein geiles Punkkonzert in Bonn zu sehen kriegt als guten Fußball in Köln.
Ach ja, Ryan, mein Allroy Saves...-Shirt ist wirklich so alt, wie es aussieht.

Sonntag, 5. September 2010

The Riot Before (Posted Date: 14 May 2009, 21:40)

Death Is Not Glamorous / The Riot Before / Deny Everything

12.05.09 Club Scheisse, Köln

Do you like The Gaslight Anthem? Ok, everybody (including me) does. But then you should also check out similar bands like The Loved Ones, Fake Problems or The Riot Before. The latter one played in Cologne at the tiny Club Scheisse (right around the corner of the Live Music Hall) and as I love their album Fists Buried In Pockets I decided that sleep isn't really necessary and travelled to Ehrenfeld just two days after the Therapy? show to see them live.
First band on were Deny Everything who played fast and energetic hardcore.
Next up came The Riot Before who opened their set with the first two songs from their current album, Fists Buried In Pockets and Threat Level Midnight. Especially bass player Cory is so intense on stage that you immediately focus on him and get lost in the songs as well. They played for about half an hour, mostly songs from the new album like their smasher You Can't Sexy Dance To Punk Rock but also some older tunes like the great singalong song The Uttica Stare. The audience even made them play two encores something they're not used to when touring the US.
Final band of the night were Death Is Not Glamorous from Norway. I like their latest album Soft Clicks but the show wasn't that great as their singer had to fly back to Oslo and people from the crowd took over the vocals.

The Riot Before