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Sonntag, 5. September 2010

Hot Water Music (Posted Date: 07 Dec 2009, 02:56)

Hot Water Music / Muff Potter / Strike Anywhere

29.11.09 Essigfabrik, Köln

Ich bin ja lernfähig. Also plante ich die Anreise nach Köln so, dass Strike Anywhere fast komplett verpasst wurden. Muff Potter führte ich mir dann doch zu Gemüte, schließlich ist die Band ja auf Abschiedstournee. Der Auftritt war durchwachsen, was hauptsächlich mal wieder an ihrer Setlist lag, die neueren Songs sind mir einfach zu durchschnittlich. Aber da 100 Kilo gespielt wurde, will ich nicht zu sehr meckern.
Bei Hot Water Music merkte man sofort, dass heute Abend im Gegensatz zu Dortmund alles gut sein würde. Das Publikum in der rappelvollen Essigfabrik ging sofort steil und sang sich die Lunge aus dem Leib und auch Chris Wollard war wieder der Strahlemann, der damals bei The Draft selbst meine Freundin sofort zum Fan werden ließ.
Das Set war nahezu identisch mit dem vom Freitag, doch als nach It's Hard To Know die Lichter angingen, blieben die Leute dennoch da und verlangten noch eine Zugabe. Und tatsächlich kam die Band noch einmal zurück und spielte No Division.
Köln schlug Dortmund deutlich, das gibts sonst ja nicht so oft.

Hot Water Music (Posted Date: 07 Dec 2009, 01:54)

Hot Water Music / Strike Anywhere / A Wilhelm Scream / Tribute To Nothing / Red Tape Parade

27.11.09 FZW, Dortmund

Premiere für mich in der großen Halle des neuen FZW. Während der kleine Club beim Distelmeyer-Auftritt für gut befunden wurde, hinterließ die Halle doch einen zwiespältigen Eindruck, zu schlecht war der Sound an dem Abend.

The Escape Artist
wurden verpasst

Red Tape Parade
wurden links liegen gelassen

Tribute To Nothing
waren ganz klar der Gewinner des Abends. Nach anfänglichen technischen Problemen wurde alles in Grund und Boden gerockt mit ihrer Mischung aus Leatherface und HWM.

A Wilhelm Scream
waren langweilig. Ich bin scheinbar zu alt für Highspeed Skate Punk oder nennt man das doch Melodic Hardcore? Das fast einstudiert wirkende Gepose nervte zusätzlich.

Strike Anywhere
waren wie A Wilhelm Scream minus Gepose.

Hot Water Music
Die Setlist ließ eigentlich keine Wünsche offen, allein der Auftakt mit Remedy, A Flight And A Crash, Rooftops und Paper Thin klang nach einem Wunschkonzert. Dennoch war das Publikum nicht gerade enthusiastisch, vielleicht doch erschöpft von den fünf Bands zuvor, und auch Gitarrist hatte nicht das übliche Honigkuchen-Grinsen im Gesicht.
Beim letzten Song It's Hard To Know grölte dann dennoch alles "Live your heart and never follow".


Tribute To Nothing